FDP Hamburg-Nord fordert Sicherheit für Radfahrende auf der Wilhelm-Metzger-Straße und Schluss mit dem Irrsinn

Der Radweg auf der Wilhelm-Metzger- Straße in Richtung
Alsterkrugchaussee im Stadtteil Alsterdorf endet abrupt an dem
Kantstein kurz vor der Einengung über die Alsterbrücke. Der Radverkehr
muss sich in den Autoverkehr einfädeln, sich rückwärts versichern und
hoffen, dass die Autofahrer die plötzliche Einengung auch erkennen,
denn die Radfahrer verdecken die entsprechende Hindernisbarke.

Nachdem Alsterdorfer Bürgerinnen und Bürger bereits vor rund zwei
Jahren auf die Gefährdung der Radfahrenden auf der
Wilhelm-Metzger-Straße hingewiesen haben, ist das Bezirksamt nicht
tätig geworden. Viele Schülerinnen und Schüler des Heilwig-Gymnasiums
setzen sich in der Regel der Gefahr nicht aus, sondern fahren über den
Zebrastreifen auf den Fußweg. Dies ist jedoch keine gute Lösung.
Diesen unhaltbaren und gefährlichen Zustand hat die FDP-Gruppe in der
Bezirksversammlung Hamburg-Nord durch einen Antrag an den
Regionalausschuss Fuhlsbüttel-Langenhorn-Alsterdorf in dessen Sitzung
am 26.03.2018 abstellen wollen und entsprechende Vorschläge gemacht,
den Radverkehr hochbordig anzulegen, über beide Brücken zu führen und
den Fortlauf des alten Radweges bis zur Alsterkrugchaussee zu
ertüchtigen. Die Mehrheit aus SPD und Grünen hat diesen Antrag nun
jedoch abgelehnt.

Ralf Lindenberg, FDP-Bezirksabgeordneter und Ausschussmitglied,
erklärt dazu: „Jetzt wird es zum Irrsin im XXL-Format. Einmal mehr
haben SPD und Grüne alle Sachargumente arrogant vom Tisch gewischt,
sodass die Beseitigung dieser Gefahrenstelle nicht unverzüglich
angegangen werden kann. Obwohl der Antrag weit vor der Sitzung im
Wortlaut bekannt war, hatte man nicht einen einzigen vernünftigen
Ergänzungsvorschlag hierzu vorgetragen. Eine solche Politposse kann
man sich nur durch die aufwachsende rechthaberische Profilneurose der
rot-grünen Bezirkskoalition erklären, die schon seit längerem
versucht, den politischen Wettbewerb der Argumente systematisch zu
unterdrücken.

Nun wird das dringende Thema so lange von der rot-grünen Koalition
ausgesessen, bis SPD und Grüne in gewohnter Manier den gleichen Wein
in eigenen Schläuchen irgendwann wieder neu auftischen. Es ist völlig
unverantwortlich, bis dahin das Risiko eines Unfalls aus
parteitaktischem Kalkül in Kauf zu nehmen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.