Winterhude: FDP-Fraktionschef Kruse und FDP-Verkehrsexperte Ewald Aukes kritisieren Vorgehen des Senats bei der Umgestaltung der Bellevue

Wie eine schriftliche Anfrage des FDP-Fraktionsvorsitzenden in der Hamburgischen Bürgerschaft, Michael Kruse, und des Sprechers für Verkehr der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Ewald Aukes, ergaben, wird die Umgestaltung der Bellevue zur Fahrradstraße ohne Einbeziehung der angrenzenden Grünflächen geplant. Für die Straße, den Fahrrad- und den Fußweg sollen die Planungen in Kürze abgeschlossen werden, jedoch wurde das aus Platzgründen bereits zum Trampelpfad verkommene Alstergrün nicht in die Planungen einbezogen. Als Grund dafür gibt der Senat an, dass sich der Trampelpfad in einer Grünfläche befindet und damit der Zuständigkeit des Bezirksamts Hamburg-Nord befindet.  Dazu Ewald Aukes: „Es ist völliger Quatsch, die Straße Bellevue zu überplanen, ohne dabei die Grünfläche mit zu bedenken. Der vorhandene Straßenraum muss selbstverständlich unter Einbeziehung des Grünstreifens beplant werden.“ FDP-Fraktionschef Michael Kruse kritisiert: „Der rot-grüne Senat ist dabei, seine Fehler aus der Planung des Harvestehuder Wegs zu wiederholen. Viel zu nachlässig werden die Anwohner der Bellevue in die Planungen der Behörden einbezogen. Zwischen der Vorstellung im zuständigen Verkehrsausschuss und der Schlussverschickung liegen gerade einmal vier Wochen.“ (Das Hamburger Abendblatt berichtete darüber am 8.01.2018)
Auch der FDP-Kreisverband Eppendorf-Winterhude setzt sich seit Bekanntwerden der Umgestaltung der Bellevue zur Fahrradstraße für eine Gesamtplanung von Straße, Fahrrad-, Fußwege und Grünflächen ein.

 

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